Am Samstag stehen sowohl für unsere Damen als auch für die Herren Spitzenspiele an, beide Mannschaften treten auswärts bei der TuS Kirn an und wir erwarten hier sehr spannende und enge Siele.

Unsere Damen spielen um 18 Uhr, die Herren um 20 Uhr, wir würden uns freuen, viele Bodenheimer auch in Kirn begrüssen zu dürfen.

Von Roland Hessel, Allgemeine Zeitung Mainz

BODENHEIM - Eine gemeinsame Weihnachtsfeier wird es nicht geben. Schade eigentlich, denn dort hätten es die Handballer des TV Bodenheim – so wie es aktuell aussieht – mal so richtig krachen lassen können. Schließlich stehen sowohl die Männer vom Guckenberg als auch die Frauen in ihren Rheinhessenligen auf dem ersten Tabellenplatz. Ein Aufstieg-Doppel ist also kurz vor Saison-Halbzeit nicht ausgeschlossen.

„Die Tabellen gefallen mir zugegebenermaßen beide einfach sehr gut“, will sich Gerd Offer, seines Zeichens Abteilungsleiter Handball beim TVB, gar nicht festlegen, welches Team ihm aktuell mehr zusagt. Die Männer sind mit 15:3 Punkten Spitzenreiter vor dem TuS Kirn, der es auf 14:4 Zähler bringt. Dann klafft schon eine größere Lücke: Die Oberliga-Absteiger TG Osthofen und TV Nieder-Olm sowie der SSV Meisenheim stehen bei 10:8 Punkten. Vorjahresmeister SF Budenheim II kommt aktuell sogar nur auf 9:9 Punkte.

Die Frauen thronen mit 16:0 Zählern sogar mit drei Punkten Vorsprung vor dem HSV Sobernheim an der Spitze. „Aber wir müssen noch zweimal gegen die FSG Mainz 05/Budenheim III spielen“, warnt Offer vor dem Vorjahresmeister, der aktuell mit 12:4 Zählern noch in Schlagdistanz ist.

Vor allem jedoch nötigt Gerd Offer das Tabellenbild der Männer der Männer reichlich Respekt ab. „Die Rheinhessenliga ist mit den Oberliga-Absteigern, mit der extrem verstärkten TuS Kirn einfach deutlich ausgeglichener geworden. Da war nicht unbedingt zu erwarten, dass wir eine solche Rolle spielen können“, zollt der Bodenheimer Handball-Boss seinem Team um Trainer Jürgen Kleinjung jede Menge Respekt. „Aber auch hier gilt: Da ist noch lange nichts entschieden – auch wenn wir auf einem guten Weg sind.“

 

Dennoch denkt Offer schon an das Ende des Weges. „Dass diese Liga so stark geworden ist, kann für den späteren Meister nur von Vorteil sein, weil er dann bei den Aufstiegsspielen auf jeden Fall gewappnet ist.“

Diese Spiele zu erreichen ist jedenfalls das große Ziel des TVB. Und zwar für beide Teams, wie der Abteilungsleiter unterstreicht. „Ganz klar, wenn sich die Mannschaften sportlich qualifizieren, dann sollen sie das Abenteuer Oberliga auch angehen“, legt sich Offer fest. In der vergangenen Saison hätten die TVB-Männer diese Spiele schon bestreiten können, weil die Sportfreunde Budenheim zwar Meister wurden, aber durch das schon existente Oberliga-Team eben nicht hätten hoch gehen dürfen. Nach Rücksprache mit der Mannschaft hatte Bodenheim aber auf die Teilnahme an der Viererrunde verzichtet.

Nun gilt das Motto: Neues Jahr, neues Glück. Auch wenn Offer natürlich weiß, dass zwei Mannschaften in der Oberliga für einen Verein wie Bodenheim logistisch durchaus eine Herausforderung bedeuten. „Das würde nicht einfach. Das wissen wir auch. Aber wir würden es auf jeden Fall so gut es möglich ist versuchen“, verspricht Offer, der im übrigen ausschließt, dass der Klub in diesem Fall Prioritäten setzt: „Sollten beide Teams tatsächlich aufsteigen, wird es definitiv keine Bevorzugung geben.“

Aber, wie gesagt: Bis dahin ist noch ein weiter Weg zu gehen – und beim TVB genießen sie auch gerne die Momentaufnahme: „Wir sind aktuell mehr als zufrieden“, betont Gerd Offer erneut und weint der Tatsache, dass es eine Abteilungsweihnachtsfeier schon seit vielen Jahren nicht mehr gibt, keine Träne nach. „Vielleicht haben wir ja im Mai nächsten Jahres etwas zu feiern. Vielleicht sogar doppelt. Und dann richtig.“

Samstag, 25.11.2017

19:30 Uhr SG Bretzenheim - Herren 1

Sonntag, 26.11.2017

10:00 Uhr weibl. E Jugend - TV Nieder-Olm

11:30 Uhr weibl. D Jugend - TV Nieder-Olm

12:00 Uhr SG Bretzenheim - männl. D Jugend 2

13:00 Uhr weibl. B Jugend - TV Nieder-Olm

14:30 Uhr männl. E Jugend - TV Nierstein

15:00 Uhr HSV Sobernheim - männl. D Jugend 1

16:30 Uhr SSV Meisenheim - männl. A Jugend

17:30 Uhr SG Saulheim - männl. C Jugend

18:00 Uhr HC Gonsenheim 3 - Herren 2

 

 

 

 

Sport aus Mainz
RHEINHESSENLIGA | GUIDO STEINACKER | 20.11.2017
Als wäre es ein Spitzenspiel
Vorige Saison ging es bei diesem Duell um den Titel, diesmal kamen die Sportfreunde Budenheim II als Mittelfeldteam zum Rheinhessenliga-Knaller zum TV Bodenheim. Erst schien der Tabellenführer klar zu dominieren, am Ende musste er um das 25:25 (14:10) froh sein.

Paul Kijowsky fand den Weg zum Tor von allen Feldspielern am häufigsten und trug acht Treffer zur Ausbeute des TV Bodenheim bei.
Paul Kijowsky fand den Weg zum Tor von allen Feldspielern am häufigsten und trug acht Treffer zur Ausbeute des TV Bodenheim bei. | Bernd Eßling
Bodenheim. Es ist eine der Überraschungen der neuen Runde in der Handball-Rheinhessenliga der Männer, dass die Sportfreunde Budenheim II im ersten Saisondrittel satte sechs Punkte Rückstand auf Tabellenführer TV Bodenheim aufgebaut haben. Nur zwei davon haben zwar mit den sportlichen Ergebnissen zu tun, dennoch war das vor der Runde nicht abzusehen. Somit war es rein an der Tabelle orientiert eben kein Spitzenspiel, als die Budenheimer nun beim Ersten vorbeischauten.

Alle taten dennoch so, als ginge es wie in der Vorsaison beim Duell dieser Vereine um die Punkte für den Titelkampf in der Rheinhessenliga. Und das durchaus zurecht, denn der Meister aus dem Tabellenmittelfeld knöpfte dem TV Bodenheim beim 25:25 (14:10) als erstes Team der Saison in dessen Halle einen Punkt ab.

In den ersten 13 Minuten überrollte der TVB die Sportfreunde geradezu, die vor allem offensiv nichts auf die Reihe brachten (8:1). SFB-II-Trainer Volker Schuster tat, was Trainer in solchen Situationen tun müssen und nahm die Auszeit. Fortan gingen die Budenheimer in einer 5-1-Deckung zu Werke, und der Mann da vorne, Dominik McLaurin, wurde zum auffälligsten Akteur der Sportfreunde, vor allem als dynamischer Mittemann im Angriff – so dynamisch, dass Spielertrainer Volker Schuster ihn in der hektischen Schlussphase sicherheitshalber auf die Rechtaußenposition versetzte und Daniel Marckart die Mitte übergab.

Kleinjung beklagt Verunsicherung durch Schiedsrichter

Mit der Umstellung der Gäste war die beste Phase der Bodenheimer vorbei. Bis zum 12:9 (25.) schmolz der Vorsprung in gerade elf Minuten zusammen. Für TVB-Trainer Jürgen Kleinjung ging es bei dem Verlust der Linie nicht um die gegnerische Defensivformation und was seinen Spielern dazu einfiel oder auch nicht, sondern hauptsächlich um die Verunsicherung, die die Saulheimer Schiedsrichter in seinem Team auslösten. Torsten Wethlow und Régis Feddersen hätten „nur noch gegen uns gepfiffen“, sagte Kleinjung, belegt durch drei Zeitstrafen gegen seine Mannschaft bis zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel gab es vor allem bei den Siebenmetern einen klaren Überhang von 5:1 zugunsten der Budenheimer, den Kleinjung ebenso wenig gerechtfertigt sah. Er fand es vor allem für die Zuschauer schade, dass auf die Art aus einem Vergleich zweier starker Rheinhessenligamannschaften ein zerfahrenes Spiel entstanden sei.

Da kann man den TVB-Trainer beruhigen: Von der Tribüne auch betrachtet, wurde den Anhängern der Teams trotzdem oder auch gerade wegen der Aufreger um manche Entscheidungen ein intensives Spiel geboten, das in Sachen Tempo und Dynamik ein deutlich höheres Niveau bot als etwas das kurz zuvor beendete Duell zwischen dem Vorjahresdritten HC Gonsenheim und Oberligaabsteiger TV Nieder-Olm in Mainz.

Vier-Tore-Vorsprung als Beruhigung

Kleinjung fand zur Pause durchaus, dass die vier Tore Vorsprung durchaus eine ausreichende Basis boten, um Ruhe zu bewahren und die Budenheimer auf Distanz zu halten. Eine gute Viertelstunde lang funktionierte das auch durchaus (21:16, 48,), doch dann brauchten die Sportfreunde II gerade acht Minuten, ehe – natürlich – Dominik MacLaurin die erste Gästeführung der Partie herauswarf (22:23, 56.).

Es hatte auch nichts mit Schiedsrichterentscheidungen zu tun, dass die Bodenheimer das Zusammenschmelzen ihres Vorsprungs durch zwei unforcierte Ballverluste hintereinander selbst einleiteten. Beim 21:19 nahm Kleinjung daher eine Auszeit (50.), konnte die Entwicklung aber nicht mehr aufhalten. Die Verstärkung der Budenheimer aus dem Oberligateam, Johannes Sturm, knallte den Bodenheimer nach Wiederbeginn zwei Rückraumwürfe in die Maschen, die den Gastgebern den Plan verdarben, sich wieder deutlicher abzusetzen.

Budenheimer Auszeit kurz vor Schluss

Weiter absetzen als um ein Tor konnte sich in der Schlussphase aber keines der Teams, die drei letzten Führungen gehörten allerdings allesamt den Gästen. Kreisläufer Fabian Racky brachte die Sportfreunde mit 25:24 in Führung (58.), Matthias Carl glich 45 Sekunden vor dem Ende aus – Zeit für Schusters nächste Auszeit. „Wir wollten einfach den Punkt mitnehmen“, erläutert der Spielertrainer, dass es nicht angesagt war, noch einmal etwas erzwingen zu wollen.

Versuchte das Team dann aber natürlich doch, verlor den Ball, Armin Henke startete durch, doch der Steilpass von Matthias Carl zwei Sekunden vor dem Ende kam zu ungenau. Außerdem hätte die Zeit nicht mehr gereicht für den Abschluss. Schuster resümierte trotz der deutlichen Annäherung an die Form der Vorsaison ein in manchen Belangen durchaus normalen Auftritt seines Teams. „Wir spielen eigentlich immer ganz gut, aber wir scheitern an unseren Würfen.“

 
Rheinhessenliga-Tabellenführer TV Bodenheim hat Oberliga-Absteiger HSV Sobernheim in dessen Halle besiegt und somit für Luft an der Tabellenspitze gesorgt. Die FSG Mainz 05/Budenheim III ist offenbar wieder voll in der Spur und mausert sich zum ersten Verfolger des TVB.
 
Rheinhessen. Die souveräne Rolle des TV Bodenheim in der bisherigen Rheinhessenligasaison der Frauen setzt sich aus zwei Elementen zusammen: Der Dritte der vergangenen Runde gewinnt alle Spiele und ist das einzige Team der Spitzengruppe, das ohne Punktabzug in die Runde ging. Macht nach gerade sieben Spieltagen nach dem 29:19 (16:9)-Erfolg beim HSV Sobernheim eine recht klare Sache für den TVB von drei bis vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger.
 
Am Saisonbeginn wären diese Punkte beim damals noch etwas breiter aufgestellten Oberligaabsteiger wohl nicht so einfach zu holen gewesen. Tatsächlich war der HSV bisher nur wegen des Punktabzugs sowie eines weniger ausgetragenen Spiels hintendran. Doch nun kam auch der erste starke Gegner für den HSV – und schon wuchs der Rückstand an. Die Sobernheimer sprechen von einem „ärgerlichen Spiel“, weil sie Mitte der ersten Halbzeit ihre Führungen an die Gäste verloren und dann alle Comeback-Bemühungen im Sande verliefen.
 
Zur Pause alles geklärt
 
Die Eins-gegen-Eins-Stärke des TVB begann sich nach einer eher mäßigen ersten Viertelstunde der Gäste durchzusetzen. Die Weber-Schwestern, Ezgi Yoslun und ein Doppelpack von Lara Sagner drehten die Partie zur 9:5-Führung (20.). Und zur Pause war eigentlich alles geklärt. In der zweiten Halbzeit bauten die Bodenheimer den Vorsprung sogleich auf die zehn Tore aus, die auch am Ende noch Bestand haben sollten (20.10, 35.). Das hatte auch nichts mit den personellen Einschränkungen des HSV zu tun, die Sobernheimer beklagten schlicht einen schlechten Tag.
 
Aber es ist natürlich ein Faktor, dass TVB-Trainer Markus Reese seit Saisonbeginn durchweg ohne personelle Einschränkungen arbeiten kann, eine ganz andere Situation als in seinem ersten Jahr bei TVB. Da hilft der aufgestockte Kader, aber es gab bisher auch keine neuen Verletzungen – bleibt es dabei, dürfte es der Konkurrenz schwer fallen, den Rückstand aufzuholen.
 
TV Bodenheim: Bonewitz, Wagner - Sagner (6), Reese (5), J. Weber (5/1), K. Weber (4), Hinz, Sinsel, Yoslun (je 3), Daun, Leber, Peter, Tomaschek, Zimmermann (je 1).

Eine interessante, aber rein hypothetische Frage ist es, ob der TVN die Trennung von Herberg nach drei Jahren auch zu diesem Zeitpunkt verkündet hätte, wenn die Mannschaft sich verlustpunktfrei an der Tabellenspitze befände. Herberg könnte einiges anführen aus dem Trainingsalltag, das entscheidend dazu beitrug, dass die Leistung in Osthofen in den verlorenen Auswärtspartien in Budenheim und Bodenheim nicht möglich war.

Dort, beim anderen Oberligaabsteiger, hatte Tabellenführer TV Bodenheim in seinem ersten Saisonspiel deutlich schlechter ausgesehen (26:37). Was, wie nun in der Büdesheimer Halle zu sehen war, keinen Dreisatz zum Berechnen des Leistungsverhältnisses zwischen TVB und TVN erlaubt, zumal das Heimspiel der Bodenheimer gegen die Nieder-Olmer wiederum ganz klar an die Gastgeber ging.

Ansonsten hatte sich der TV Bodenheim seine Tabellenführung durch die Siegesserie seit der Auftaktniederlage gegen eher schwächere Tams erarbeitet, so dass das Auswärtsspiel beim SSV Meisenheim ein erster Testfall seit längerem war, ob der schöne Schein nicht doch trügt beim TVB. Auch Trainer Jürgen Kleinjung hatte ganz offiziell seine Bedenken, schon wegen des Punktverlusts an selber Stelle in der Vorsaison.

Keine Anlaufzeit erlaubt

Zusammen mit dem, was er vom Gegner bei dessen Auswärtsspiel in Bretzenheim gesehen hatte, vor allem in der ersten Halbzeit, ergab sich die Lehre, dass es keine Anlaufzeit geben durfte in Meisenheim. „Gleich mit dem Kopf dabei sein, den Fokus auf die Deckung legen und gar nicht darüber nachdenken, dass ohne Harz gespielt wird“, wollte Kleinjung sehen.

Und genau so bekam er es beim 28:23 (17:11)-Sieg zu sehen. „Wir haben eine traumhafte erste Halbzeit gespielt und bis zur 45. Minute immer klar geführt“, betonte Kleinjung. Höchster Vorsprung war zwar das 19:11 kurz nach Wiederbeginn (34.), aber auch in der etwas gedämpften zweiten Halbzeit wurden immer mindestens sechs bis sieben Tore Vorsprung registriert– erst mit dem letzten Treffer schmolz dieser dann auf fünf zusammen.

„Wir mussten so dominant auftreten, wie wir es getan haben, sonst hätte es nicht geklappt“, ist Kleinjung sicher. Auch der Tabellenführer holt seine Punkte eben nicht im Vorbeigehen. Hatte in Bodenheim aber auch nie jemand behauptet.

HSV Sobernheim : TV Bodenheim 19:29

Wahnsinn - anders kann man dieses Gefühl nicht beschreiben!
Am frühen Samstagabend ging es für die Donkeylinen zu den HSVlern nach Bad Sobernheim, zu einem der TOP-Spiele der diesjährigen Rheinhessenligasaison. Schon ab Anpfiff war klar, dass das kein einfaches Unterfangen werden sollte.

Bis zur 18. Minute begegneten sich die Teams auf Augenhöhe, bis, ja bis eine kleine flinke Linksaußen auf Seiten des TVB die Lust am Torewerfen fand und die Kugel immer wieder ins Tor zauberte. Die Stimmung in der Halle war aufgrund der knapp 200 Zuschauer entsprechend gut.

Die Abwehr der Mädels stand gut zusammen und verlor auch bei Gegentoren durch die starken Sobernheimerinnen nicht die Ruhe. So konnten Ballgewinne erzwungen und einfache Tore über die erste und zweite Welle erzielt werden, sodass sich die Donkeylinen über 5:9 bis zum 9:15 kurz vor der Pause absetzen konnten. Höhepunkt des Bodenheimer Höhenfluges war der direkt verwandelte Freiwurf von Trainertochter und Küken Jona zum Halbzeitstand von 9:16 aus Sobernheimer Sicht.

Nach der Pause ließen die Mädels nicht nach und erstickten die Hoffnungen der Sobernheimerinnen auf eine Aufholjad im Keim, bis der Vorsprung auf 10 Tore ausgebaut und das Endergebnis mit 19:29 erreicht war. 
Durch den erneut doppelten Punktgewinn grüßen die Eselweibchen weiterhin verlustpunktfrei von der Tabellenspitze!

Ein ganz großer Dank gilt den zahlreich mitgereisten Anhängern des TVB, die selbst vor längeren Auswärtsfahrten nicht zurückschrecken und die Mädels lautstark unterstützen! Wir hoffen sehr, dass auf diesen Trumpf auch in den kommenden Spielen gebaut werden kann!
Die nächste Möglichkeit gibt es dazu am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr gegen den HSC Ingelheim bei uns am Guckenberg.

Ein kleiner Tipp:
Am Sonntag bietet sich ein schöner Tag in der Halle an, da bereits um 14 Uhr unsere zweite Herren auf die Reserve des TV Nierstein trifft und sich im Anschluss an das Spiel der Donkeylinen der Vizemeister und Meister der vergangenen Saison der Männer-Rheinhessenliga zum Spitzenspiel gegenüberstehen: TV Bodenheim I : SF Budenheim II.

Wer tatsächlich einen Tagesausflug zum Guckenberg plant, dem seien auch die Spiele unserer Jugendmannschaften an diesem Tag ans Herz gelegt. Schon um 10 Uhr trifft unsere männliche D-Jugend 2 auf den TV Nierstein. Daran schließt sich die Begegnung der männlichen C-Jugend gegen die HSG Worms an (12 Uhr).

Also...

ALLE IN DIE HALLE - wir freuen uns auf Euch!

Bericht Sport aus Mainz, 09.11.2017

Gleich drei Mal jenseits der 40
Es war der Spieltag der klaren Angelegenheiten. Nicht nur Tabellenführer TV Bodenheim fuhr in der Handball-Rheinhessenliga der Frauen einen Kantersieg ein.

Rheinhessen. Es war der Spieltag „die oben gegen die unten“, Favoriten gegen zweite Tabellenhälfte der Rheinhessenliga der Frauen. Kein Wunder also, dass die Resultate durch die Reihe überdeutlich ausfielen. Gleich drei Mal purzelte die 40-Tore-Marke. Auch Tabellenführer TV Bodenheim war daran natürlich beteiligt, im Heimspiel gegen die TG Osthofen 2 konnte das 44:24 (16:12) nicht überraschen.

Allerdings: Dieser Kantersieg war keineswegs eine lineare Geschichte. Nach dem 8:1 (10.)-Beginn ging es erst einmal in die andere Richtung. „Da haben wir etwas den Faden verloren“, musste Trainer Markus Reese bekennen. Und das ist selbst beim Tabellenführer kein seltenes Ereignis in dieser ansonsten bisher perfekten Runde, „ein altbekanntes Phänomen, dass wir so ein Spiel nicht einfach durchziehen“, betont Reese vielmehr.

Die Bodenheimer Trefferquote halbierte sich in den 20 Minuten bis zur Pause, die Osthofenerinnen waren plötzlich um das Zwölffache besser als bis dahin. Rein mathematisch betrachtet. Aber Sorgen machen musste, die Bodenheimer sich um den klaren Erfolg natürlich nie, nicht nur, weil es in der Partie nie enger wurde als die vier Tore Differenz zur Pause.

Bodenheimer setzen auf zweite Halbzeiten

Die effektivste Waffe der Bodenheimer wirkt so langfristig wie zuverlässig, davon geht Reese bis zum Beweis des Gegenteils bis auf weiteres aus. Die offensive 4-2-Deckung hat mitnichten nur den Zweck, Ballgewinne zu generieren, um einfache Treffer über den Tempogegenstoß zu erzielen. Sie zielt auch auf die zweite Halbzeit. „Es macht sich dann bei den Gegnern bemerkbar, wenn sie durch unsere Abwehrformation immer die langen Wege gehen müssen“, sagte Reese.

Allerdings stimmte die These nicht so ganz, jedenfalls gegen die TGO 2, denn die war auch nach dem Seitenwechsel in der späteren Phase deutlich besser dabei als am Anfang. Der TVB baute seinen abgemagerten Vorsprung innerhalb von elf Minuten um zehn Treffer auf (30:16, 42.), während in den letzten zehn Minuten nur noch zwei Tore mehr Abstand dazukam. Konditionelle Probleme zeigten die Gäste dagegen nicht, die Bank der Mannschaft von Tobias Steffes, der sein Team diesmal nicht selbst coachte, war voll besetzt.

In den Wochen vor Weihnachten kann der TV Bodenheim zwei potenzielle Hauptkonkurrenten in direkten Duellen abhängen – oder mit der Tabellenführung zum Fest wird es Essig sein. Sowohl beim aktuellen Zweiten HSV Sobernheim, als auch beim Verfolger TuS Kirn muss Reeses Team mit Sicherheit alles raushausen, was nur geht um zu bestehen. Dafür war so ein Heimspiel gegen einen überforderten Tabellensiebten sicher nicht die optimale Vorbereitung.

 

Zur Lage der Liga

Der HSV Sobernheim war am Spieltag nicht beteiligt, TVB-Trainer Markus Reese hätte sich vor dem Aufeinandertreffen mit dem Oberligaabsteiger daher nicht einmal einen aktuellen Eindruck vom verletzungsgeplagten Gegner machen können. Alle Mannschaften dahinter haben bereits ein- oder mehrfach verloren. Wie in der vorigen Saison, hat sich an der Spitze recht früh ein Quartett eingefunden, das sich vom Rest der Liga abzusetzen beginnt. In fast der gleichen Besetzung, nur dass die Sobernheimer den abgestürzten Vizemeister SG Saulheim ersetzen.

TV BODENHEIM - TG OSTHOFEN 2 44:24 (16:12)
TV Bodenheim: Wagner, Bonewitz - Henz (10), Yoslun (7), Reese (6), Sagner, J. Weber (je 5), Sinsel (5/1), K. Weber (2), Leber (2/1), Heines, Peter (je 1), Daum, Tomaschek.

TG Osthofen 2: Morasch - Reimann (5/1), Roos (4), Rindchen (3), Deubel, Wurm (je 2), Gallei (2/1), Blankenstein, Kretz, Schlösser (je 1), Hambrecht, Popple.

Schiedsrichter: Sebastian Bökamp.

Zeitstrafen: 0 - 2. Siebenmeter: 2/2 - 5/2.

Sport aus Mainz, 07.11.2017 (Rheinhessenliga Herren)

Der TV Bodenheim kann Kantersieg

Warum genau hatte Jürgen Kleinjung sich noch auf diese Rheinhessenligasaison so gefreut? „Die ganzen schwachen Teams sind weg, gegen die man nicht verlieren kann, jetzt muss man in jedem Spiel seine Leistung bringen“, hatte es der Trainer des TV Bodenheim vor der Runde begrüßt, dass die Leistungsdichte angestiegen sei. Da war er – wie eigentlich die ganze Liga – noch davon ausgegangen, dass Aufsteiger HSG Worms II in der Lage sein würde, eine konkurrenzfähige Mannschaft ins Rennen zu werfen.

Doch als der Neuling nun beim Vizemeister und Tabellenführer vorstellig wurde, war von vorneherein klar, dass dabei ein Ergebnis wie dieses 39:14 (14:7) herauskommen würde, an dem nicht nur der „verprügelte“ Gast, sondern auch der dominante Sieger wenig Spaß haben konnte.

Die Wormser waren seit Saisonbeginn weit weg von einem Sieg geblieben und sind nun durch vier neue Verletzte völlig platt, auch wenn sie in Bodenheim immerhin zehn Feldspieler aufboten – und mit dem ersten Angriff gar eine Führung eroberten (0:1, 1.). Es sollte freilich die einzige der Partie bleiben, auch wenn die erste Halbzeit des TVB offensiv alles andere als ein Sturmlauf war.

Die 6-0-Deckung beibehalten

„Am Anfang wirkte meine Mannschaft etwas übermotiviert, weil sie es besonders gut machen wollte, zudem haben die Wormser das Tempo verschleppt“, schilderte Kleinjung. Die Gäste über eine offensive Deckung zu Ballverlusten zu zwingen, hätte sicherlich funktioniert, machte aber keinen Sinn. „Wir haben unser 6-0 beibehalten, weil wir das in den nächsten Spielen brauchen werden“, sagte der Trainer.

Doch die Zeit würde sowieso für die Bodenheimer spielen, war abzusehen. Der Schub, der aus einer klaren die haushohe Überlegenheit machte, gelang ab der 40. Minute durch einen 9:1-Lauf innerhalb von sieben Minuten zum 30:12 (47.). Auch in den letzten zwölf Minuten war das Torwerfen einzig eine Angelegenheit der Gastgeber gegen konditionell stark abbauende Wormser. Vor allem Niklas Weyl und Pascal Gerhardt durften sich in der Schlussphase mal so richtig austoben.

Mangels Aufgaben, die der Gegner seiner Mannschaft zu stellen vermochte, wollte Kleinjung von seinen Spielern den Nachweis der eigenen Qualitäten sehen, denn ein lockeres Heimfahren der Punkte sollte es nicht geben, um die Spannung nicht zu verlieren. Die werden die Bodenheimer nämlich am kommenden Wochenende bei der potenziellen Stolperfalle SSV Meisenheim benötigen. Eine Mannschaft die sich zwar auf Platz fünf unverdächtig hinter der Führungsriege positioniert hat, im Falle eines Sieges aber mit ihrer Spielbilanz mit dem TVB gleichziehen würde.

TV Bodenheim: Radewald, Beickler - P. Gerhardt, Schornstheimer (je 6), Schulte (6/2), Kijowsky, Müller, Weyl (je 4), M. Gerhardt, Henke, Kuntz (je 3), Carl Hannappel.

Auswärtsspiel am Dienstag, dem 14.11.2017

20:20 Uhr HSV Alzey – A-Jugend männlich     21:22

Heimspiel am Samstag, dem 18.11.2017

19:00 Uhr A-Jugend männlich – TV Nierstein     20:28

Auswärtsspiel am Samstag, dem 18.11.2017

14:15 Uhr HC Gonsenheim – E-Jugend männlich 

Heimspiele am Sonntag, dem 19.11.2017

10:00 Uhr D-Jugend männlich 2 – TV Nierstein     10:22

12:00 Uhr C-Jugend männlich – HSG Worms     24:45

14:00 Uhr Herren II – TV NiersteinII     34:20 

16:00 Uhr Damen – HSC Ingelheim     48:16         

18:00 Uhr Herren I – SF Budenheim II     25:25

Auswärtsspiele am Sonntag, dem 19.11.2017

11:15 Uhr Mainz 05/Budenheim – E-Jugend weiblich

12:30 Uhr Mainz 05/Budenheim – D-Jugend weiblich     21:14