Nicht nur Seilspringen

Wer erinnert sich nicht?

Schon unsere Eltern und Großeltern sprangen in ihren Jugendjahren Seil, damals noch meist auf der Straße. Gehopst wurde über ein schlichtes Hanfseil. Heutzutage wird der "Skipper" mit fetziger Musik unterstützt, er springt schneller - mit anderen Seilen - und macht andere Sprünge und Sprungvarianten.

Entstanden ist Rope Skipping bereits vor mehr als 30 Jahren in den USA, damals noch als Kampagne einer Herzstiftung. Diese Stiftung wollte Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Alter vorbeugen, indem sie im Jugendalter ein herz-kreislauf-orientiertes Training förderte. Kinder hatten schnell Erfolgserlebnisse und erfanden immer mehr Sprünge. Neu entwickelte Sprungseile boten zudem mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Sprungformen im Seilspringen lassen sich grob in drei Kategorien einteilen.

Single Rope - Einzelspringen

Einzelspringen zu exakt auf die Sprungfrequenz abgestimmter Musik mit Einzel-, Doppel- und Dreifachdurchschlägen sowie zum Teil akrobatischen Einlagen, mit oder ohne Spielbeintätigkeit.

Wheel - Rad

Zwei (oder mehrere) Aktive springen mit zwei (oder entsprechend mehreren) Seilen, wobei jeder jeweils ein Ende des Partnerseils hält. Diese Art stellt hohe Ansprüche an die Koordinationsfähigkeit, da das individuelle Einstellen auf die Schwünge des Partners nötig ist.

Double Dutch - Doppelten Holländer

Zwei große Seile, die von zwei Aktiven geschwungen werden (synchroner Gegenschwung). Darin springen ein oder mehrere Skipper, bei manchen Übungen zusätzlich mit eigenem Seil.

Formation

Gemischt aus oben genannten Disziplinen. Jedem Team ist freigestellt, wie es die Choreografie zur Musik gestaltet.

Im Seilspringen gibt es hauptsächlich drei Seiltypen: Schnellseil - Langgriffseil - Gliederseil - die jeweils für bestimmte Sprungformen gedacht sind.

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